Zwischen Fläche und Raum
In seiner interdisziplinären Praxis erforscht Anton Adamer die Ausdrucksmöglichkeiten von Materialien wie Beton, Metall, Glas, Kreide und Sprayfarbe. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Skulptur und zeichnen sich durch eine eigenwillige Materialästhetik aus. Adamer versteht sich weder als Maler noch als Bildhauer – seine Praxis ist interdisziplinär und manifestiert sich in sogenannten Flat Sculptures, zweidimensionalen Skulpturen, die zwischen Fläche und Raum, Bild und Objekt oszillieren. Durch das bewusste Zusammenspiel von robusten und zerbrechlichen Elementen entstehen Werke, die visuell leicht und zugleich materiell schwer wirken. Seine Werke thematisieren die Wechselwirkung von Material und Ausdruck und überschreiten disziplinäre Grenzen.