KUNSTHALLE GRAZ 2015

PART OF THE GAME 2015
Martin Grabner | Roswitha Weingrill | Michael Fanta | Alfred Resch | Renate Krammer

Ausstellung von Arbeiten junger steirischer KünstlerInnen in einem Wechsel von jeweils einer Woche, damit Präsentation eines Künstlers, einer Künstlerin für jeweils zwei Wochen. Ein/e KünstlerIn zieht ein, nach einer Woche wird ein/e zweiter gegenübergestellt usw. Part of the Game soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden.


Martin Grabner | Do, 19.03. bis Mi, 01.04.2015


Roswitha Weingrill | Do, 26.03. bis Mi. 08.04.2015


Michael Fanta | Do, 02.04. bis Mi, 15.04.2015


Alfred Resch | Do, 09.04. bis Mi, 22.04.2015


Renate Krammer | Do, 16.04. bis Do, 30.04.2015


Mountain Views | Hildegard Könighofer und Josef Taucher

Eröffnung: Di, 5. Mai 2015, 19:00 Uhr
Dauer: 28.05.2015

Hildegard Könighofer und Josef Taucher sind bildende Künstler und Mineralogen. In Öl auf Leinwand und in großen Formaten erfindet und malt Josef Taucher windumbrauste Berggipfel und steile Felswände. In hyperrealistischer Manier dagegen zeichnet Hildegard Könighofer etwa faustgroße Mineralien und Gesteinsproben, sogenannte „Handstücke“, entsprechend der Größe des Motivs. Malerische, fiktive Bergansichten sind wissenschaftlich analytischen Zeichnungen gegenübergestellt.


ROBERT SCHABUS FILMABEND | Robert Schabus

Do, 25. Juni 2015, 19:00 Uhr

Bereits während seines Studiums der Philosophie, Pädagogik und Medienkommunikation hat Robert Schabus (geb. 1971, lebt in Klagenfurt) begonnen, filmisch zu arbeiten. Den Schwerpunkt seiner Tätigkeit bilden seither sozial-dokumentarische Filme, die meist auf ausführlichen Recherchen beruhen und in denen Themen wie Migration, Heimat, Architektur bzw. Ortsentwicklung im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen behandelt werden. Die Kunsthalle Graz zeigt an diesem Abend
drei Filme in Anwesenheit von Robert Schabus.


Betriebssystem Kunst

Di, 9. Juni 2015, 19:00 Uhr

eine Kooperation mit INTRO-GRAZ-SPECTION

Musik-Performance: Reinhard Ziegerhofer
Projektleitung: Christian Marczik
Konzept und Produktion: XXkunstkabel
Kamera: Oliver Ertl, Markus Haslinger, Christoph Kleinsasser / Ton: Christian Komp / Back Stage: Alexandra Riewe /

Systemische Aufstellung, Moderation: Siegfried Essen


Urban Scapes | Fotografische Stadterkundung von Emil Gruber

Eröffnung: Do, 10. September 2015, 18:30 Uhr
Dauer: bis: einschl. 18. September 2015

Fotografische Stadterkundung von Emil Gruber
Städte werden immer an zeitgenössische Anforderungen und Nutzungsmöglichkeiten angepasst. Vor allem der Wohnbau beziehungsweise die Kultur des Wohnbaus spielt hier wohl die gravierende Rolle. In vielen Großstädten ist steigender Bedarf an Wohnflächen zu verzeichnen und dem entsprechend betrifft ein Großteil des aktuellen Bauvolumens den Wohnbau. Die meisten Renderings auf den Bautafeln erscheinen allerdings austauschbar: einseitige Orientierung der Wohnungen, zurückgesetzte Staffelgeschoße, tiefe und nordseitig angelegte Balkone. Bebauungs- und Raumordnungspläne weisen zunehmend auf Verdichtung hin, was, neben anderen nachteiligen Effekten, in vielen Fällen den natürlichen Lichteinfall des anliegenden Altbestandes beschränkt. Bei aller Notwendigkeit von Raum- und Flächennutzung stellt sich die Frage nach der Effizienz einer innerstädtischer Verdichtung, die auch den urbanen Raum Graz betrifft. Öffentlicher und vormals öffentlicher Raum wird zusehends von wirtschaftlichen Interessen bestimmt, ebenso innerstädtische Gebiete, denen „Entwicklung“ anstelle von Sanierung bevorsteht, was inzwischen als Gentrifizierung oder sozioökonomischer Strukturwandel bezeichnet wird.


Es ist so, wie es scheint | Anita Witek

Eröffnung: So, 27. September 2015 19:00 Uhr
Dauer: bis: 18. Oktober 2015
eine Koproduktion mit steirischer herbst

Das Material, mit dem Anita Witek ihre räumlichen Collagen entwirft, sind Fundstücke, die sie Magazinen entnimmt, in aktuellen wie alten Büchern findet oder auf Werbeplakaten entdeckt. Dem ursprünglichen Kontext entnommen, werden einzelne Elemente fotografisch sowie druckgrafisch reproduziert, in ihren Proportionen dem neuen Konzept angepasst und in verschiedenen Konstellationen arrangiert. Es entstehen simulierte Räume, Installationen und Raumbilder, die das Wechselspiel von Mensch und Ding im Feld der Fotografie neu inszenieren. Mit dem Philosophen Jean Baudrillard könnte man sagen, es entstehen „Simulakren“, also Bilder zwischen Realität und Fiktion.


{vamos!gemma}=La Danza del Chupacabra | Jani Schwob und Karin Sajer

Mi, 21. Oktober 2015, 18:30 Uhr | Do, 22. Oktober 2015, 18:30 Uhr

Filmpremiere
Kamera: Karin M. Sajer u. [email protected] {vamos!gemma}
Kamera, Animation, Schnitt: Jani W. Schwob
Projektpräsenation & Livemusik
Olfaktorische Intervention, Windrad: Karin M. Sajer
Keyboard, Percussion: Jani W. Schwob
Computer, Percussion: Tomas Schriebl


Wir sind Zeit, Zerfall und Zufall | Valerie Fritsch

Eröffnung: Sa, 24. Oktober 2015, 17:00 Uhr, Ende um 22:00 Uhr
geöffnet: 25. und 26.10.2015 jeweils von 11:00 bis 14:00 Uhr

Lesung und Fotoausstellung
Valerie Fritsch: Geb. 1989 in Graz, Studium an der Akademie für angewandte Photographie, Arbeit als Schriftstellerin und Photokünstlerin. Eine Auszug ihrer Reisegeschichten und Bilderzyklen zeigt Fritsch in der Kunsthalle Graz.


[:Rehersal : Room #23:] | Michael Gumhold

Eröffnung: Fr, 30. Oktober 2015, 18:30 Uhr
bis: 18.11.2015

Wie in seinen anderen [: Rehearsal : Room :] Installationen werden Versatzstücke in ihren Funktionen und Bedeutungsaspekten verschoben, leere Behältnisse, Heizkörper oder Töpfe werden zu Klangkörpern, Zugfedern als Verspannungen in bildhaften Objekten verweisen auf Schwingungen von Schall und Vibration, Kronkorken ersetzen den Schellenkranz eines Tambourins und Aufnahmegeräte werden zu Klang erzeugenden Geräten. Aus ihren ursprünglichen Funktionszusammenhängen gelöst finden Instrumente ihre Existenz als Skulpturen im Zeichensystem Kunst.


Einschmiegen III | Ein Projekt von Erwin Stefanie Posarnig, 2013 – 2015

Eröffnung: Di, 24. November 2015, 18:30 Uhr
Dauer: bis 15.12.2015

Posarnig hat 30 Künstlerinnen und Künstler, die aus der Steiermark kommen oder in einem gewissen Nahverhältnis zu diesem Bundesland stehen, eingeladen, aus, mit oder in einer handelsüblichen Überseekiste eine künstlerische Arbeit zu realisieren. Gemäß ihrer ökonomischen Anforderungen haben diese Transportkisten aus Holz eine standardisierte Form, normierte Maße (50 x 50 x 50 cm), eine optimierte Konstruktion und eine zertifizierte Ausführung. Jeder der beteiligten KünstlerInnen hat
somit den exakt gleichen Raum in der exakt gleichen Qualität zur Verfügung gestellt bekommen, nämlich 1/8 Kubikmeter, und die bedingungslose Freiheit, diesen Raum in welcher Form auch immer zu nutzen. Sie sollen sich in diese Kisten einschmiegen, sensibel oder radikal in sie eingreifen, sie auseinander-nehmen oder überformen, sie transformieren oder in ihrer rohen Konstruktion belassen.

Teinehmende KünstlerInnen:
ONA B, Evamaria Schaller, Nicole Pruckermayer, Bred Downey USA, Max Frey, Rene Stessl, Sabina Hörtner,
Porut Popenko, Herrmann Glettler, Jani Schwob, Becksteiner Wolfgang, Petra Varl, Christian Ruschitzka,
Richard Klammer, Christian Eisenberger, Karin Frank, Ronald Kodritsch, Ina Loitzl, Claudia Nebel,
Michael Petrowitsch, Michael Pinter, Luzyna Viale, Erwin Stefanie Posarnig, Arnold Reinisch, Werner
Reiterer, Judith Rohrmoser, Markus Wilfling, Josef Wurm, Zweintopf, Karl Karner, G.R.A.M.

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